Donnerstag, 24. Oktober 2019 06:34

Zitat des Tages...

„Zeit haben heißt: den Tod nicht fürchten“ (Japanisches Sprichwort)

 

Ohne die Mitglieder der Landmannschaft Deutschen aus Russland, die sich zur Charta der deutschen Heimatvertriebenen bekennt, gefragt zu haben, ist von den der deutschen Öffentlichkeit wenig bzw. kaum bekannten Personen beschlossen worden, dass die Landmannschaft sich einem Dachverband anschließt.

 

 „Auf Initiative des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Prof. Dr. Bernd Fabritius, sind die Vorsitzenden der Selbstorganisationen der deutschen Minderheiten aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion sowie der aus diesen Gebieten stammenden Aussiedler und Spätaussiedler in Deutschland zu einem Spitzentreffen in Berlin zusammengekommen.

 

Die heute in der Russischen Föderation lebenden Deutschen waren durch die Vorsitzenden des Internationalen Verbands der deutschen Kultur in der Russischen Föderation (IVDK), Olga und Heinrich Martens, vertreten. Für die Deutschen in Kasachstan nahmen der Vorsitzende der Stiftung „Wiedergeburt“ in Kasachstan, Albert Rau, für die Deutschen in Kirgisistan der Vorsitzende des Volksrates der Deutschen in Kirgisistan, Valerij Dill, und für die Deutschen in der Ukraine der Vorsitzende des Rats der Deutschen in der Ukraine, Wolodymyr Lejsle, an diesem ersten gemeinsamen Planungs- und Vernetzungstreffen teil. Die aus diesen Gebieten stammenden und heute in Deutschland lebenden Aussiedler und Spätaussiedler waren durch den Bundesvorsitzenden der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LMDR), Johann Thießen, vertreten. Ergänzend nahm auch der Vorsitzende des Jugend- und Studentenrings der Deutschen aus Russland, Waldemar Weiz, an den Besprechungen teil. Inhalt der Gespräche waren jeweils die aktuelle Situation der Deutschen in den genannten Gebieten, dort bestehende Herausforderungen sowie Zukunftsziele und Strategieplanungen.

 

Die Teilnehmer stellten fest, dass sich in den Staaten der ehemaligen GUS zum einen unterschiedliche Rahmenbedingungen und damit unterschiedliche Herausforderungen entwickelt haben, gleichzeitig aber auch vergleichbare und gemeinsame Lösungsansätze für gemeinsame Anliegen möglich und vorteilhaft sind. Vermittlung und Festigung der Kenntnisse der deutschen Muttersprache als verbindendes Element der gemeinsamen kulturellen Identität sowie eine zukunftsorientierte und nachfragefördernde Jugendarbeit waren Themen, die in jeder Region herausragende Bedeutung hatten. Auch hinsichtlich der Betreuung der Mitglieder ergaben sich Ansatzpunkte für eine Verstärkung der Kooperation und einer noch besseren Interessenwahrnehmung.

 

Einstimmig wurde die Schaffung eines grenzüberschreitenden Zusammenschlusses der nationalen Verbände beschlossen, die unter dem wechselnden Vorsitz eines der Vorsitzenden dieser Verbände die engere Zusammenarbeit und Synergien in unterschiedlichen Bereichen fördern soll. So wurden etwa eine gemeinsame Informations- und Öffentlichkeitsarbeit, eine engere Kooperation zur Verstärkung der Brückenfunktion in allen Bereichen nach dem Modell deutscher Kultur- und Geschäftszentren, abgestimmte Maßnahmen zur Sprachenförderung, eine breitere grenzüberschreitende Jugendarbeit und ähnliche Themen besprochen. In einem nächsten Schritt soll nun die Struktur und Ausgestaltung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit konzipiert werden. Alle Teilnehmer waren sich einig, das Format der Zukunftsgespräche auf Spitzenebene künftig regelmäßig weiterführen zu wollen.“

https://www.aussiedlerbeauftragter.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/AUSB/DE/zukunftsgespraech-dmin-august-2019.html

 

„Heinrich Martens ist Beauftragter des russischen Präsidenten Wladimir Putin.“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Martens), abgerufen am 21.08.2019, um 18:05 Uhr.

 

Olga und Heinrich Martens rechts in der Mitte

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